mobile Tierphysiotherapie

Mit der Physiotherapie biete ich Tieren schonende Methoden zur Behandlung von Erkrankungen der Knochen, Gelenke und Nerven.

Die Wirkung ist sehr umfassend. Physiotherapie wirkt schmerzlindernd, verbessert die Beweglichkeit, die Ausdauer, die Belastbarkeit und unterstützt den Organismus bei der Vorbereitung auf Operationen und/oder deren Nachsorge.

In der Behandlung setze ich verschiedene Massagetechniken, Lymphdrainage, manuelle Therapie, sowie passive und aktive Bewegungstherapien ein. Gestörte Körperfunktionen können so behandelt und tierärztliche Therapien ergänzt werden.

"Wer inne hält, erhält Halt von Innen." (Laotse)

Termine und Preise

In seiner gewohnten Umgebung ist die Behandlung für ein Tier immer am stressärmsten. Deshalb besuche ich meine Patienten zu Hause.

Termine können telefonisch, per Whatsapp und per Email vereinbart werden. Sollte ich nicht sofort ans Telefon gehen, bin ich vielleicht gerade in einer Behandlung. Dann lasst gern eine Nachricht da. Ich melde mich umgehend zurück.

Bitte planen Sie gerade für die Erstbehandlung genügend Zeit ein. 

Preise im Überblick
Erstgespräch, Befundung und ggf. Erstbehandlung (ca. 60 min) 60,-
Folgebehandlung (ca. 30 min) 30,-

Behandlungstechniken

Behandlungstechniken

Massage

Die Massage gilt als eines der ältesten Therapieverfahren. Eine Massage ist eine manuelle Einwirkung auf die Haut, das Gewebe und die Muskulatur.
Immer häufiger finden wir Tiere, die unter chronischen Skeletterkrankungen und anderen Erkrankungen ihres Bewegungsapparates leiden. Diese Tiere haben auch immer schmerzhafte Muskelverspannungen und Muskelverhärtungen. Auch die älteren und alten Tiere haben Probleme bei Bewegungen, mit den Gelenken, beim Aufstehen und in vielen Bereichen des Alltages. Gerade diesen kann durch eine therapeutische Massage sehr geholfen werden.
Ein weiteres Erkrankungsbild, sind Schädigungen von Nerven, durch z.B. Bandscheibenvorfälle. Durch bestimmte Massagegriffe wird die Muskelgrundspannung erhöht und die geschädigten Nerven können gereizt werden.

Lymphdrainage

Die Lymphdrainage ist eine sehr sanfte und entspannende
Behandlungsmaßnahme.
Es wird mit sehr wenig Druck therapiert, damit die Lymphgefäße angesprochen werden.
Die Behandlungsziele der Lymphdrainage sind eine Schmerzlinderung, eine Ödemverkleinerung, eine Druckminderung im Gewebe, eine Gewebslockerung, sowie eine Lymphgefäßentspannung.
Weiterhin wird die Lymphaufnahme verbessert und eine Neubildung von Lymphgefäßen und somit Lymphbahnen angeregt.
Eine Lymphdrainage wird bei Erkrankungen angewandt, die mit Schmerzen, Narbenverhärtungen, Lymphgefäßentfernungen und Ödemen einhergehen. Dies können Erkrankungen des Bewegungsapparates sein oder postoperative und
posttraumatische Erkrankungen. Auch bei Lähmungsödemen und
Inaktivitätsstauungen ist die Lymphdrainage erfolgreich einsetzbar.
In seltenen Fällen leidet ein Hund unter einem angeborenen oder erworbenen Lymphödem, aber auch hier wird die Lymphdrainage eingesetzt.

manuelle Therapie

Ziel der manuellen Therapie ist die Erhaltung und die Wiederherstellung der normalen Gelenkfunktion.
Die Gelenkbeweglichkeit wird verbessert bzw. die volle Beweglichkeit soll wiedererlangt werden. Die Produktion von Gelenkflüssigkeit wird angeregt, der Stoffwechsel erhöht und die Gelenkkapsel gedehnt.
Außerdem löst man Blockaden und dehnt Muskulatur und andere Strukturen, die das Gelenk umgeben.
Die Manuelle Therapie kann bei allen reversiblen Erkrankungen des
Bewegungsapparates und degenerativen Skeletterkrankungen eingesetzt werden.

passives Bewegen

Durch das passive Bewegen wird die Gelenkbeweglichkeit erhalten bzw. wiedererlangt, Schmerzen werden gelindert, die Gelenkkapsel wird gedehnt, die Produktion von Gelenkflüssigkeit (Synovialflüssigkeit) wird angeregt, ein Muskelabbau wird verlangsamt und die Muskulatur leicht gedehnt.

Durch degenerative Gelenkerkrankungen, Arthrosen, Hüftgelenksdysplasien und durch andere Erkrankungen kann die Gelenkbeweglichkeit eingeschränkt sein und Schmerzen verursachen.
Bei neurologischen Erkrankungen und Lähmungen ist das Tier oftmals nicht in der Lage, selbständig ein Gelenk zu bewegen. Damit erst gar keine Gelenkbeweglichkeitseinschränkung entsteht, muss der Therapeut das übernehmen, 
Auch alte, immobile, sehr kranke oder frisch operierte Tiere sind teilweise nicht in der Lage, sich zu bewegen. Hier ist auch wieder der Therapeut gefragt und sollte das Tier passiv durchbewegen.

aktives Bewegen

Der Grundsatz des aktiven Bewegens lautet:
TIER MACHT ALLES, BEHANDLER MACHT NICHTS!
Ganz trifft das nicht zu, da der Therapeut beim Training aktiv mit dem Tier mitmachen muss.
Durch das aktive Bewegen erzielt man einen Muskelaufbau, eine aktive Mobilisation der Gelenke und der Wirbelsäule und man beübt Belastungsphasen, Koordination, Gleichgewicht, gleichmäßiges Belasten aller 4 Gliedmaßen und die Motorik.
Das aktive Bewegen kann bei fast allen Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt werden, aber auch im neurologischen Bereich, sobald das Tier wieder fähig ist, sich selbständig zu bewegen.


Ein Muskelaufbau ist präoperativ gerade bei Patellaluxationen oder vor dem Einbau von künstlichen Hüftgelenken sehr positiv zu bewerten. Die Rehabilitation wird dadurch verkürzt und das Tier erlangt seine Lebensqualität früher zurück, das heißt es leidet weniger lange unter Schmerzen.
Im Bereich der postoperativen Behandlung stehen vor allem der Muskelaufbau und die Gangschule, nach z.B. Kreuzbandrissen, im Vordergrund.